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News

Blindenführhund Lasco 29 September 2011, 15.27
Blindenführhund Lasco
Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art war Lasco, unser Appenzeller Sennenhund für seine blinde Führhundehalterin. Lasco bringt seiner Halterin die…
Patenhündin Gina 24 August 2011, 07.18
Patenhündin Gina
Die OBS bildet verschiedene Hunderassen zu Blindenführhunden aus. Gina, unser jüngster Welpe, eine Bergamaskerhündin, ist seit Anfang Anfang Januar in…
Home >> Patenfamilie
Patenfamilie Drucken
Wie wird man Patenfamilie eines zukünftigen Blindenführhundes?
Die Stiftung Ostschweizerische Blindenführhundeschule sucht immer wieder Familien, aber auch allein stehende Personen, die einen Welpen für ein bis eineinhalb Jahre aufnehmen und bei sich betreuen möchten, bis er dann in die Blindenführhundeschule zur Ausbildung zurückkehrt.
Das Wichtigste für eine Patenschaft ist Zeit, erfordert doch der Junghund am Anfang viel Aufmerksamkeit. Die Blindenführhundeschule gibt üblicherweise keinen Patenhund in eine Familie, wo bereits ein Familienhund ist, das wäre für die Entwicklung des Welpen nicht von Vorteil. Andere Tiere hingegen sind erwünscht. Unterstützt werden Sie von der Schule mit viel Information und regelmässig stattfindenden Junghundetrainings.

Sind Sie am Aufziehen eines Patenhundes interessiert, kontaktieren Sie uns!


Mit der Unterstützung der Schule
Einmal in der Patenfamilie platziert, erhält der Junghund die nötige Erziehung und wird geprägt von ganz
vielen Eindrücken. In den regelmässig stattfindenden Junghundetrainings, welche die Blindenführhundeschule organisiert, haben die Hunde wie die Trainer viel Spass, es wird herumgetollt und ausgiebig gespielt. Verschiedene Übungen im Gelände und der Natur geben dem Hund Sicherheit und fördern seine Selbstständigkeit. Sehr wichtig sind aber auch Unterordnungs- und Appellübungen und das Trainieren der meist italienisch klingenden Befehle der zukünftigen Führhunde. Wichtig sind Ferienerlebnisse mit Flugzeug, Boot oder Bahn, dem Strand oder verschiedenen ungewohnten Tieren und Menschen. Alle diese Erfahrungen lassen mit viel Liebe und Geduld aus dem Junghund einen angenehmen und gelassenen Vierbeiner werden. Unsere Patenfamilien werden auch im Umgang mit unseren sehbehinderten Kunden sensibilisiert, indem sie z.B. selbst ausgerüstet mit Dunkelbrille und ihrem Patenhund den Weg durch den Bahnhof suchen. Durch unzählige Kontakte an unserem jährlichen Führhundehalterseminar wächst das Verständnis für die Sehbehinderung und die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Einsatzes der Patenfamilie.


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